Im November 2016 schrieb das Mathematik-Museum Mathematikum in Gießen viele Schulen an und bat darum, sich an einer interessanten Aktion zu beteiligen: Für die Ausstellung „Knüller aus Papier“, die am 19.02.2017 startet und bei der die japanische Falttechnik Origami und deren Bezug zur Mathematik vorgestellt werden wird, sollten 1000 weiße Kraniche für die Eingangshalle des Museums gebastelt werden. Daraufhin beteiligten sich etliche Klassen der Martin-von-Tours-Schule an dieser Aktion.

Das MatWeiße Kraniche für das Mathematikumhematikum versandte für alle Schülerinnen und Schüler farbiges und weißes Papier.  Zum Üben wurde das bunte Papier verwendet, denn einen Kranich zu basteln ist nicht gerade leicht. Aber bald schon entstanden wunderschöne Kraniche und die Schülerinnen und Schüler konnten das weiße Papier verwenden. Eine große Kiste voller Kraniche konnte dann zum Mathematikum gebracht werden, wo man sich über die große Unterstützung seitens der Martin-von-Tours-Schule freute.

Warum aber entschied sich das Mathematikum für 1000 Kraniche als „Eyecatcher“ in der Eingangshalle?  Kraniche seien das Symbol für ein langes glückliches Leben, hieß es in dem Anschreiben. Doch bei weiterer Recherche erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass die Origami-Kraniche als Symbol für die von der Hiroshima-Katastrophe  betroffenen Kinder gelten und mittlerweile weltweit als Zeichen dafür stehen, dass es keinen Atomkrieg mehr geben darf.

Wer sich in der Technik des Kraniche-Bastelns üben will, kann dies am „Tag der Offenen Tür“ am 11.02.2017 in der Martin-von-Tours-Schule tun.

Ursula Lembach