Im Rahmen der Lesewoche fand am Mittwoch, den 06.12.2017, in der Martin-von-Tours-Schule eine Autorenlesung für die 6. Klassen statt. Die Autorin Corinna Harder, die schon zum dritten Mal an der Neustädter Gesamtschule zu Gast war, las aus dem sechsten  Buch der Professor Berkley-Reihe die Geschichte „Ein zweifelhafter Einbruch“ vor. Die beiden Klassen 6a und 6b und ihre Klassenlehrerinnen Monique Blankenberg und Monika Holzhausen versammelten sich im 3. Unterrichtsblock im Prüfungsraum, um der Geschichte der Frankfurter Autorin zu lauschen.

Corinna Harder erklärte den Schülern, dass sie durch das Hören der „Drei Fragezeichen“-Hörspiele auf die Idee gekommen war, etwas über Detektive zu schreiben. Sie hatte schon als Kind Bücher über Kriminalfälle geliebt und daher sehr gerne Krimis gelesen. Mit 17 Jahren hatte sie angefangen, beruflich zu schreiben. Sie hatte aber schon in einem jüngeren Alter an Erzählungen geschrieben, die sie und ihre Freundinnen aufgeschnappt und sich gegenseitig erzählt hatten. Ihr erstes Buch veröffentlichte sie mit circa 30 Jahren und inzwischen hat sie um die 30 Bücher geschrieben, die in 21 Sprachen veröffentlicht wurden.

Im Laufe ihrer Kariere lernte sie Jens Schumacher kennen und erweckte mit ihm die Romanfigur Professor Albert Carolus Berkley und seine Kameradin, die Katze Witty von Baskerville, zum Leben. Sie las den Schülerinnen und Schülern den oben genannten Fall vor und stellte am Ende die Frage, ob der Einbruch in der Erzählung gestellt oder wirklich geschehen war. Die Schüler versuchten die Wahrheit herauszufinden und bekamen, nachdem sie die Lösung herausgefunden hatten, das Ende vorgelesen.

Nach dem Buch „Ein zweifelhafter Einbruch“ las sie einen noch nicht veröffentlichten Fall aus einem ihrer neuen „Black Stories“ vor. Es ging um einen Gärtner, der aus heiterem Himmel ohnmächtig wurde. Die Schüler rieten mit Eifer und fanden schließlich die Lösung.

Ein Schüler fragte Frau Harder, wie es denn sei eine Autorin zu sein, und Frau Harder antwortete darauf einfach mit „Gut“ und einem Grinsen, worauf die Schüler in Gelächter verfielen. Am Ende der Stunde konnten sich die Schülerinnen und Schüler noch ein Autogramm holen oder eines ihrer Werke kaufen.

Christine Lotz (Klasse 9a)